TrelleborgVibracoustic: Attraktive Büros am idealen Standort

Die TrelleborgVibracoustic, ein Joint Venture der deutschen Freudenberg-Firmengruppe und der schwedischen Trelleborg AB, bezog im Frühjahr ihre neue Unternehmenszentrale am Darmstädter Europaplatz. Das Unternehmen entschied sich für ein flexibles wie ästhetisches Raumgliederungssystem, das gleichzeitig ein Höchstmaß an Schallabsorption bietet. Auch an die Gesundheit der Mitarbeiter dachte die Firmenleitung. In allen Büros sorgen Steh-Sitz-Lösungen für mehr Bewegung am Arbeitsplatz.

Größe ist noch keine Garantie für Erfolg. Größe scheint aber im globalen Wettbewerb zu einer notwendigen, wenn auch nicht hinreichenden Bedingung zu werden, um auf Dauer erfolgreich sein zu können. Diese Auffassungen teilen jedenfalls  die deutsche Freudenberg Gruppe und die schwedische Trelleborg AB. Im Februar 2012 unterzeichneten die beiden Unternehmen einen Vertrag zur Gründung eines neuen 50:50 Joint Ventures, mit dem der Grundstein für den Start einer Partnerschaft zwischen dem Freudenberg Teilkonzern Vibracoustic und dem Antivibration-Automotive-Geschäft von Trelleborg gelegt wurde. Ziel des Joint Ventures, betonten die Partner bei der Ratifizierung des Vertrags sei es, die „Stärken beider Unternehmen zu bündeln“ und „schwingungstechnische Lösungen für alle Automobilhersteller und alle Fahrzeugsegmente in jeder für die Automobilindustrie wichtigen Weltregion zu entwickeln und herzustellen.“

Neue Basis für motivierte Mitarbeiter
Stefan Müller, Geschäftsführer und Inhaber der Darmstädter Einrichtungshauses Bürodesign Nejedly GmbH, hat sich auf die Planung, Konzeption und das Einrichten von Arbeitsplätzen, Konferenz- und Schulungsräumen, Foyers, Loungebereichen und exklusiven Chefzimmern spezialisiert – und in dieser Funktion die neue Firmenzentrale der TrelleborgVibracoustic am Darmstädter Europaplatz eingerichtet und selbst 400 Quadratmeter für Showroom und Büros im Erdgeschoss gesichert. Nach dem Einzug der rund 50 Mitarbeiter des Joint Ventures konnte Bürodesign Nejedly GmbH bereits weitere Arbeitsplätze einrichten.

Baulücke geschlossen
Der Europaplatz war lange ein städtebaulicher Torso. Mit dem neuen Ensemble aus sechsgeschossigem Bürohaus und Mietshaus, das vier Stockwerke und ein Staffelgeschoss aufweist, ist jetzt diese Lücke durch den Investor, die Knell Nord Verwaltungs GmbH, Tochter der Klotz-Gruppe, geschlossen und ein Übergang zur vorhandenen Bebauung geschaffen worden. Beide Objekte nehmen die Achsen und Höhen der umliegenden Bebauung auf und vermitteln zwischen den unterschiedlichen Nutzungen, Bautypologien und Bauhöhen. Entworfen wurden beide Gebäude vom Darmstädter Büro ruby3. Das „Connect“, so der Name des Bürohauses, weist eine Fläche von 6.000 Quadratmeter auf. Jedes Geschoss mit einer Grundfläche von 25 mal 33 Meter kann als Halb- oder Ganzgeschoss gemietet werden. Die Energie stammt aus einer geothermischen Anlage, die mit den Kühldecken auch im Sommer für ein angenehmes Raumklima sorgt. Dafür wurden 27 Erdsonden gut 100 Meter tief in die Erde gebohrt. Im Sommer kühlen sie die Raumluft, im Winter führen sie Wärme hinzu.

Flexibel, ästhetisch, ergonomisch
TrelleborgVibracoustic ist mit drei angemieteten Etagen Ankermieter des neuen Bürohauses. Vor der Ansiedlung musste sich Darmstadt allerdings einem gründlichen Auswahlprozess gegenüber anderen nationalen und internationalen Standorten stellen, konnte aber aufgrund der Nähe zu anderen deutschen Standorten und zum Frankfurter Flughafen punkten. Rund 70 Arbeitsplätze, vom Einzel- über Gruppenbüros bis hin zum Chefzimmer und dem Konferenzraum für 30 Teilnehmer, richtete Bürodesign Nejedly ein. Wenig überraschen dürfte, dass TrelleborgVibracoustic bei der Konzeption der drei Büroetagen größtmögliche Flexibilität verlangte, um relativ schnell und kostengünstig Umbauten realisieren zu können. Zum anderen spielten für das Unternehmen ästhetische wie akustische Aspekte, aber auch ergonomische Gesichtspunkte eine wichtige Rolle. In allen Büros finden sich deshalb Steh-Sitz-Arbeitsplätze, auch in den Chefzimmern. „Jeder Mitarbeiter ist dort seit dem ersten Tag in Bewegung. Es funktioniert wirklich.“, sagt Stefan Müller. Eingerichtet wurden die Büros mit dem motorisierten TALO.S-Tischen sowie OKAY.II-Stühlen, ACTA.PLUS und ACTA.GEHRUNG-Stauraummöbel, der Konferenzraum mit PLENUM.K und OKAY.II als Freischwinger beim Raumgliederungssystem entschied sich TrelleborgVibracoustic auf Basis der Entwürfe von Bürodesign für das innovative Raumsystem TWO.2.BlOCK. Das patentierte modulare Bi-Block-System bietet nicht nur ein Optimum an transparenter Flexibilität, sondern es besticht durch  die hohen schalldämmenden Eigenschaften des Verbundsicherheitsglases und  die absolut bündige Verarbeitung aller Flächen. „Es war,“ sagt Stefan Müller, „nach kurzer Zeit klar, dass das Unternehmen unser Konzept mit akustisch wirksamen Glaswänden und furnierten Türen aus kanadischem Ahorn gegenüber einer Gipskarton-Lösung wollte. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.“