Auf dem Weg zum Büro 4.0

Deutschland zählt weltweit zu den führenden Ländern bei der Anmeldung von Patenten. Wie lässt sich die Stellung als innovative Nation angesichts disruptiver Veränderungs­prozesse und einem zunehmenden Innovationstempo halten? Die Arbeitsumgebung kann einen wichtigen Beitrag für mehr Selbstorganisation, mehr Eigenverantwortung, mehr Kommunikation liefern – und damit die Möglichkeit für mehr Innovationsprozesse.

Die Digitalisierung verändert nicht nur Produkte, Dienstleistungen, Prozesse oder Ge­schäftsmodelle. Sie verändert das Denken selbst und die Art und Weise, wie wir ar­beiten. Hieß es früher „Wer macht was wann wie und womit“, gilt heute, dass Aufgaben über Bereichsgrenzen und Funktionen hinweg gelöst werden müssen. Wie gelingt es nun Unternehmen, ein Klima zu schaffen, um innovativ zu sein? In erster Linie müssen dafür interne Strukturen geschaffen werden, die Innovationsprozesse fördern. Eine zentrale Rolle spielen dabei Transparenz, Flexibilität, Eigenverantwortung – und inspirierende Raumkonzepte. Das traditionelle Einzelbüro erweist sich dabei immer mehr als Hemmnis, weil es Interaktion und Dialog eher verhindert als fördert.

Akustik gewinnt an Bedeutung

Antworten, wie das Büro 4.0 aussehen könnte, liefert König + Neurath mit seinen Mö­beln und Raumsystemen sowie der Idee eines Büros, das wie ein lebender Organismus funktioniert und äußerst anpassungsfähig ist. Diese Offenheit für Veränderungen bringt neue Herausforderungen mit sich. Dazu zählt vor allem der Mensch selbst, der nicht nur Innovationstreiber, sondern auch größter Störfaktor ist, wenn es um konzentriertes Ar­beit geht. Auch im Zeitalter von New Work und Open Space brauchen Menschen Phasen des Rückzugs, der Entspannung und Räume für konzentriertes Arbeiten. Das ist der Grund, warum das Thema Akustik zunehmend in den Fokus rückt.

Vorbeugen ist möglich

Lärm lässt sich durch Abschirmung, Absorption oder durch die Kombination beider Methoden steuern. Deckensegel und Wandbilder gelten zwar als Wunderwaffen; sie halten aber den Schall in der Nähe des Entstehens nicht auf. Daneben gibt es weitere Möglichkeiten, dem Schall Herr zu werden. Das Spektrum reicht von Stellwänden und Tischaufsätzen, die Schallwellen komplett oder teilweise ablenken, über perforierte Schranktüre bis hin zu Raum-in-Raum-Systemen für Meetings kleinerer Teams. Möbel und Elemente mit beiden Eigenschaften reduzieren den Geräuschpegel und gleichzeitig die Übertragung. Bei der akustischen Planung von Büroflächen entscheidet aber das Gesamtbild eines Raums wie die einzelnen Bereiche, welche Maßnahmen zum Tragen kommen.

INSIDE.CUBE fügt sich nahtlos in die Gestaltung von Büros ein. Durch seine Leichtbauweise lässt sich das Raumsystem überall dort platzieren, wo Bedarf besteht.

Mit der QUIET BOX bietet König + Neurath seit neuestem eine autarke, akustisch hoch­wirksame, kompakte Möbeleinheit mit integriertem Licht, Lüftung und Stromanschlüs­sen als Rückzugsmöglichkeit für vertrauliche Telefongespräche. Als Klassiker gilt bereits der preisgekrönte THINK. TANK, der als Denk- und Kreativitätsoase genau dort platziert werden kann, wo es gewünscht wird. Der schallgedämmte, schallabsorbierende und ästhetische Denkraum schützt vor unerwünschten Lärm und ist dennoch integraler Teil des Bürolebens. INSIDE.CUBE ist ein wohnliches Raumsystem, das die rahmenlose Kon­struktion der INSIDE.50 Stellwand mit den Eigenschaften des THINK.TANKS kombiniert. INSIDE.CUBE zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität und die leichte Montage aus.